Stephan la Barré

Wie alles begann…

Alles begann mit der puren Lust am Bauen und Sanieren. Noch als Student habe ich mich auf einem Kiezspaziergang in ein Remisen-Gebäude verliebt – es war in einem sehr maroden Zustand und musste dringend saniert werden. Da es zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Subventionen im Sanierungsgebiet mehr gab, habe ich zuerst viel Zeit, eigenes Geld und jede Menge Eigenleistung investiert und dann angefangen Zimmer zu vermieten, um die weiteren hohen Kosten der Sanierungsmaßnahmen finanzieren zu können. Das hat funktioniert.

Warum ich tue, was ich tue…

Mein Ziel ist es immer gewesen meine Gäste glücklich zu machen, durch besondere Aufmerksamkeit, aber auch durch die Architektur und die von mir gestaltete Inneneinrichtung. Einen einfachen Städtebesuch in Verbindung mit dem typischen Berlin-Wohngefühl zu einem vollkommenen Gemeinschaftserlebnis zu machen, das treibt mich an.

Was bedeutet das Zweckentfremdungsverbots-Gesetz für dich…

Das Gesetz bedeutet die Bedrohung meiner Existenz, die jahrelange Konzentration auf geschäftsfremde Themen und den ständigen Kampf um den Erhalt meines Unternehmens. Dieses Engagement war und ist notwendig, denn es geht um die Verteidigung dieses Stückes Lebensleistung von mir, meinen Partnern und meinen Mitarbeitern.

Wofür kämpfst du…

Die Berliner SPD diskriminiert mit dem Zweckentfremdungsverbots-Gesetz ausschließlich Ferienwohnungsbetreiber. Mit diesem Gesetz und den damit verbundenen willkürlich verkürzten Bestandschutz, wird eine kleine Gruppe zur Geisel für die eigenen gravierenden Fehler der Berliner Wohnungsbaupolitik. Es werden willentlich Existenzen bzw. Lebensperspektiven von Kleinunternehmern zerstört, die die Zeichen der Zeit erkannt und etwas Positives erschaffen haben. Anstatt diesen Zweig des Tourismus jedoch aktiv mitzugestalten, wird dieser für die scheinbare Realisierung kurzfristiger politischer Ziele gnadenlos geopfert und der Markt der Ferienwohnungen der trägen Konkurrenz, den Hoteliers, in die Hände gespielt. Dies ist ein weiterer, der zahlreichen Berliner Schildbürgerstreiche.

Ich kämpfe dafür, dass der Rechtsstaat der Enteignung von Ferienwohnungsbetreibern mittels unserer Klagen gegen die Stadt Berlin entgegenwirkt und klarmacht, dass die Verantwortung für die großen Probleme einer Stadt nicht willkürlich auf wehrlose Partialgruppen abgeladen werden kann.

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