Marcus Buthmann

Wie alles begann…

Alles begann, als ich für meine Eltern einmal eine Ferienwohnung gebucht habe. Wir waren so begeistert von dem Flair, dass ich unbedingt selbst Ferienwohnungen anbieten wollte.

Warum ich tue, was ich tue…

Ich liebe es, meine Begeisterung für diese Stadt mit meinen Gästen zu teilen. Ob Restaurant-Tipps oder ein Hinweis, wo es ein besonders gutes Frühstück gibt – ich verrate meinen Gästen gern die Dinge, die nicht im Reiseführer stehen. Meine größte Freude ist es aber, wenn Gäste ihre Unterkunft als zweites Zuhause bezeichnen und sie immer wieder kommen.

Was bedeutet das Zweckentfremdungsverbotsgesetz für dich…

Sollte das Verbot nicht von einem Gericht gekippt werden, müsste ich meine Firma nach zehn Jahren aufgeben. Mir würde damit die Grundlage meiner wirtschaftlichen Existenz genommen werden. Hinzukommt, das ich nicht mehr meine über 80-jährigen Eltern finanziell unterstützen könnte – eine sehr traurige Nebenwirkung. Ob ich in meinem Alter noch problemlos einen Job finden würde, steht in den Sternen.

Wofür kämpfst du…

Vor allem will ich, dass etwas gegen die Ungleichbehandlung unter den ‚Zweckentfremdern‘ getan wird. Rechtsanwälte, Steuerberater und Co. (also die anderen Zweckentfremder) könnten ihre Büroräume ohne Gefahr für ihre Existenz in Büroeinheiten verlagern. Ich kann das leider nicht, denn das Wesen einer Ferienwohnung besteht darin, dass es sich um eine Wohnung handelt.

Das zudem behauptet wird, dass das ‚Verbot von Ferienwohnungen‘ die Situation auf dem Wohnungsmarkt wesentlich entspannen würde, empfinde ich als populistisch und verlogen. Die 6.300 angemeldeten Einheiten, würden den Wohnungsmarkt nicht entlasten, dass sollten die Berliner wissen.

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